Dienstag, 1. Mai 2012

(a bissle was vorab... da es auf der Fahrt doch rallyemäßig zugeht, habt bitte Nachsehen, wenn es a bissle durcheinander is oder auch n paar Tippfehler drinne sind. An den Ruhetagen werden wir dann mehr Bilder oder verbesserte Texte uploaden. :) KM´s )

Ankunft: Am Freitag war das Team Kilometermacher vollzählig (auch mit allen Autos) anwesend.

Einschreibung war perfekt, Tracker wurde auch entdeckt (die erste Prüfung ohne GPS ;)  ) . Schnell noch Aufkleber tauschen, Liegefläche der anderen Fahrzeuge bewundern und dann ab zum gemeinsamen Teamevent zur landestypischen Musik.
Danach stand perfektes Probeliegen an, was wir alle natürlich herrvorragend gemeistert haben.

Um 6:30 wurden wir vom eigens zum Weckruf installieren Hahn aus den Träumen gerissen. Dazu gesellte sich landestypischen Muhen der installierten Hupe. Perfekter Start! Nach einem gesponsorten zünftigen Weißwurstfrühstück und alkoholfreiem Weißbier ging es dann zur technischen Abnahme, quer durch eine Meute an Photographen, Musikvereinen und neugieren Passanten, die unsere Kühlerfiguren allesamt grinsend begutachteten.
Am Start (Nach den Reden von Bürgermeister, Landrat und... ein paar anderen) bekamen wir von den Beauftragten von "Nights of the proms" unsere Instrumente, sicher verpackt in neutralen Kartons, dass wir uns später überraschen lassen konnten. Das gespendete Keyboard wurde gegen eine Posaune eingetaucht. Wir suchen noch das Team, welches das Board bekommen hat :)

 Uns wurde ein Packen T-shirts in die Hand gedrückt, wie auch 6 Wasserflaschen. Der Opel hat es mit seiner Last gerade so über die Startrampe geschafft, alle Versuche diese ein wenig zu sabotieren wurde souverän weggesteckt, wenn es auch so rumpelte, dass wir dachten, die Ölwanne des Opels ist maaaaal wieder...

Doch nun hieß es START FREI vom Azerbadschanschen Konsul Otto Hauser. Die Nummer 13 ist on Tour, aber ob wir nun genau in der richtigen Startreihenfolge gestartet waren, weiß keiner so genau, ist auch egal, wir sind on Tour! Frisch von einem christlichen und muslimischen Pfarrer gesegnet ging es nun los zur ersten Wertungsprüfung!

Das geklaute Roadbook!
Auf einem Zettel des OK (Organisationskommintee) hieß es simpel... ein Adler habe das Road Book geklaut und wir müssten es aus dessen Nest zurückerobern...  Und das im Kletterpark bei Immenstadt *jubel* ^_________^

Unser Teamchef hat sich natürlich sofort bereit erklärt dieses zurückzuklauen und hatte, trotz tief fliegender Tannenzapfen (Teamunterstützung zur Motivation selbverständlich) , wahrscheinlich eher WEGEN dieser Unterstützung durchschlagenden Erfolg! Damit der Adler uns nicht allzuböse attackiert, dürfen wir mit der Sommerrodelbahn schnell zurück und bekommen schon ersta Erfahrungen im "aus der Kurve fliegen" ;)
Instrumente

Das Spende-Musikinstrument Keyboard wurde erfolgreich gegen eine Posaune eingetauscht. Desweiteren gab es ein Xylolphon, Yamblocks und kleine Oktavenlernblasorgeln... So ist bald jeder versorgt und wir können am Abend wunderbar zu unserem Lagerfeuer Olamaz Olmaz üben.

Aus Gründen, die hier nicht näher erwähnt werden sollen, hat ein Mitglied der Kilometermacher einen vorderen Schneidezahn verloren, die 13 IST eine Glückszahl! ;)


Biertausch.
Die örtliche Scheffler Brauerei aus Missen hat für jeden Rallyeteilnehmer einen Sixpack ihres Bieres zur Verfügung gestellt. Nein, nicht als Proviant, wir haben Aufgaben zu erfüllen! 4 dieser Biere soll gegen ein lokales Bier auf der Stecke bis Istanbul eingetauscht werden. 2 davon werden entweder an einen Bürgermeister, einen Polizisten oder einen Grenzposten verschenkt.. mal sehen, wie wir das angehen! Auf jeden Fall gab es ein wunderhübsches Bild von uns allen, plus zusätzlichem Proviant, denn Wir, das Team Nr 13, fahren unter der Glückszahl der Brauerei Scheffler, die diese Zahl überall irgendwie und irgendwo mit einbezogen hat.

Dann kann es ja losgehen! LOS! Wir wollen Kilometer machen! Merke... WICHTIG... NIEMALS!!! Umziehen und etwas aufs Dach legen... Sobald der RUF "EY; KILOMETER MACHEN!" erschallt, rennen alle getrimmt zu ihren Sitzen und rasen davon..... dumm, wenn da etwas auf dem Dach noch liegt... Jedoch war es dem eingeteilten Besenwagen gelungen besagte Sonnen-Brille wieder einzusammeln.... Das Gespräch zur fehlenden Sonnenbrille mit Seestärke und folglicher Kartenleseblindheit im Lead Navigator Auto wird an dieser Stelle aufgrund Tierschutzgründen nicht erwähnt! ;)

"Da leuchtet ein Lämpchen, das sagt uns wir sollen zum Renault Händler... wir suchen mal einen ...." 4 Augenpaare, 4 Fragezeichen... "Wir fahren solang ein Stück weiter..." Was hier so genau los war, muss man nicht verstehen, aber das ist auch nicht so schlimm, hauptsache, wir kommen irgendwie voran... also waren ein VW Bus und ein Opel Omega mal eben vorneweg, während der Renault ähh... sagen wir "irgendwas" tut... 30 minuten später wurden die beiden anderen eingeholt ... "und? Was war nun los? " gebannt warten die anderen auf deren Aussage... "nix, brennen lassen, ignorieren..." ah ;) Gut das wir das geklärt haben... 
Eine Störlampe wird eindeutig überbewertet!

Wie auch eine Servolenkung, denn unser Renault Megane lässt sich nur noch mit reiner Muskelkraft in die Kurven bewegen. Seeeehr gut, das Uwe und Rainer nun 6666 km an ihren Muskeln trainieren können :)

Biertausch die erste.

Eine nette Dame in Österreich tauschte mit uns das erste, ebenso wurden wir sehr lecker mit belegten Brötchen versorgt und mit uns das erste Bier getauscht. 
Perfekte Stärkung für die nächsten 2 h bis zum Ettappenziel Slowenien.

Photo im Tunnel zur Slowenischen Grenze... Stress.... "Warum, wir machen die Warnblinke an und das passt dann schon..."  äh....  Panik..... "kommt eh nix um die Uhrzeit"   na dann.... ... nachdem alle das erste Bild abgewartet hatten und feststellen mussten, dass nur das Autodach zu sehen war.... "F...***" nochmal aufstellen! Is nix geworden!! es kommt echt immer noch kein weiteres Auto.... Liegen wir eigentlich in einer Kurve? EGAL! SCHNELL nochmal !!   Alle rennen zurück... Selbstauslöser... WAHHHH .... Knips schnell in die Autos und ab dafür... nun aber wirklich.., denn es KAM doch noch ein Auto....

Die Tunnelaufsicht war etwas langsamer ^^ und somit ist unten aufgeführte Aufnahme nach einiger Bearbeitungszeit am PC entstanden.
ABER... Auftrag erfüllt und man erkennt ja, dass das eindeutig wir sind!

Erste Übernachtung in Slowenien, outdoor, unter klarem Sternenhimmel, idyllisch nebem einem Waldrand und einem entfernt schlecht beleuchteten Fahrzeug... (Was da drin wohl passiert ist? )

Aktion Konz - Spuren hinterlassen. Nachhaltig und sichtbar sollten die Spuren der Rallye sein, welche wir auf unserer Reise hinterlassen, um weiteren Menschen zu zeigen, dass es uns gibt und was wir eigentlich tun.... Die Idee dies auf einem Kran zu tun ist natürlich... DIE BESTE!! :)   ; Holger klettert sofort für das Team nach oben und bappt ihn dran .) Nachhaltig ist er und sichtbar auch;) naja um ihn zu lesen braucht man schon ein gutes Fernglas, aber es ist der Höchste von Allen!


Rad-Marathon in Slowenien. ja, wir kamen wirklich in einen Fahrradmarathon hinein.... . Hat ganz schön lange gedauert, bis wir alle überholt hatten. :) 

Antocken :)

Uwe´s und Rainers Drang die Anhängerkupplung ihres Vordermanns zu tocken wird ihnen noch den Kühler kosten. Aber es ist schon iwie lustig!  ;)

Zollgrenze zu Kroatien.

Frauen als Grenzposten nehmen es wesentlich genauer als Männers, soviel ist per Evolution schon gegeben.... Von dem Plan eines der Biere zu verschenken wurde aufgrunddessen vorerst mal Abstand genommen. Ein (wirklich gut aussehendes) blondes Persönchen wollte wissen, warum unser Bänkerteam vor ihren Kühler einen riesigen Elefanten gespannt hatten. Mit Händen und Fußern erklärten die beiden, dass der Elefant nur dazu diene, dass das arme Mötorchen nicht frieren müsse und zeigten per Fahrzeugschein die entsprechende ABE Nummer des Maskottchen Numero Uno. Dass er jedoch keinen Pass habe, verstand die Dame und nachdem sie kontrolliert hatte, dass die ausladenden Ohren nicht die Lichter verdunkelten, ließ sie passieren.
Als sie dann des Driftstalls Goofy erkannte (kleinerer Kühler, kleinere Wärmefigur) und nach uns unsere Leaders mit ihrem Äffchen (leider ohne Kühlerfunktionen) erkannte, konnte sie nicht anders als uns mit ihrem strahlendsten Lächeln durchzuwinken. (Nicht ohne den großen Elefanten noch kurz zu kraulen.)
Eine schon etwas unentspannte Dame am nächsten Posten, streng blickend in ihrer Uniform wollte alles mögliche zur Rallye und allen mitgebrachten Hilfsgütern wissen . Ihrem strengen Blick zu urteilen, war ihr unsere Aufmachung wohl nicht so ganz geheur, denn 6 Chaoten, Rally und Hilfsgüter? Niemand weiß, was sie sich in ihrer Phantasie so alles ausgemalt hatte, weswegen wir unterwegs sind..., jedoch bekam sie bei der Erwähnung des Kinderheims in Albanien leicht feuchte Augen, (Was natürlich auch an den umherfliegenden Pollen liegen könnte ;) ) auf jeden Fall durften wir danach (fast) ohne weitere Fragen passieren.
 Hier das Tunnelphoto :) Man erkennt uns doch oder?

Missgeschicke sind beliebt und wenn man einmal damit angefangen hat, wird man sie nie wieder los... -> Zugetragen bei Kilian und Martina im Auto.. "Etwas zu verzolla?" (holla dialekt? ;)  ) Kilian antwortet: "Nö." Der Grenzer erwiedert etwas... Martina schaut wie the Kuhmel... (eine Kreuzung aus Kamel und Kuh, gab es als Rallye Assesoire zu erwerben....)  "Hat der gerade gesagt, then go to hell?!?" Ein Gedanke, der nicht weiter vertieft wurde, mit einem Lächeln und gegenseitigem Small Talk verbrüdert wurde. "Neee, das war wohl.. öh.. kroatisch?"

Egal, so konnten wir ohne Abgabe unserer "Zölle" einfach passieren.

HEUREKA! EIne SMS hat es geflüstert. Das Tracking klappt und das Kamel, welches wir auf die Karte zeichnen wollten kann mit viel Phantasie auch erkannt werden! Wir machen unserem Namen "Kilometermacher" alle Ehre getreu unserem Motto "Der (um) Weg ist das Ziel"

Der Versuch einen unserer Konzaufkleber auf einer heimischen Kuh bei Splitt zu installieren, hatte leider seitens der Kuh keine Zustimmung erhalten. (Die Klebefläche ist der Beständigkeit auf Kuhhaaren nicht förderlich)

Das erste T-Shirt wurde ebenso bereits an einen „Bedürftigen“ gespendet. Ein Gemüsehändler, welcher bei den fast 30 Grad seine Ware nur in einem Feinrippunterhemd anbeiten musste! Die Idee an einem Strand noch entsprechendes Publikum zu finden wird weiter forciert!

Auf nach Dobrovnik!

Konz... es wurde wieder einer installiert.

Nachhaltig an einer Bauampel am Wegesrand.

Langsam wird es wieder spät, wir haben die Küste von Kroatien erreicht und sind nun bald an der Bosnischen Grenze.

Fast hätten wir hier das Schild zur Grenze verpasst. Unser Streifen Bosnien war so kurz, dass wir kaum in Fahrt kamen und schon wieder draußen waren.

Die Suche nach einem Campingplatz gestaltete sich etwas schwieriger, da diese außerhalb Saison alle geschlossen haben. So haben wir kurzerhand unseren eigenen am Strand aufgemacht, eine Feuerschale für ein Lagerfeuer gefunden und konnten zum Meeresrauschen und heißer Hühnersuppe wunderbar den Tag ausklingen lassen.

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